Modul 4 – Schaltstelle Fahrer: Dienstleister, Imageträger, Profi

Wer in Zeiten dichter werdender Konkurrenz erfolgreich bleiben will, muss wissen, wer seine Mitbewerber sind und wie er die Kompetenz seines Unternehmens beim Kunden deutlich macht.

Dazu gehört es auch, den Teilnehmern das Wissen um den Wettbewerb der Verkehrsmittel und die verschiedenen Verkehrsarten näher zu bringen. Sowie die Spezialisierung und Weiterentwicklung der Branche oder die Ausweitung des Leistungsangebotes.

Zum positiven Image eines Unternehmens kann auch der Berufskraftfahrer durch sein Verhalten erheblich beitragen. Auch ist ein Berufskraftfahrer nicht mehr nur ein „Fahrer“. Seine zu erfüllenden Tätigkeiten reichen vom Be- und Entladen des Fahrzeugs, dem Kontrollieren des ordnungsgemäßen Zustands des Fahrzeugs, dem Durchführen von kleineren Reparaturen, der optimalen Routenplanung, dem Zurechtfinden in fremden Städten bis zu „Büroarbeiten“, wie dem Erstellen von Lieferscheinen oder Begleitpapieren. Nebenbei muss er noch nationale wie internationale Vorschriften beachten. Für den Busfahrer ist noch der richtige und freundliche Umgang mit den Fahrgästen, Stichwort: „Servicekraft“ zu nennen.

Diese Aufzählung ist sicherlich nicht abschließend. Soll sie auch nicht sein. Sie ist nur ein Beispiel für die „Allroundkraft“ – den beruflichen Kraftfahrer der eine hohe Verantwortung trägt. Daher ist es wichtig den Fahrer über seine Qualität der Leistung und seine Rolle innerhalb des Betriebes aufzuklären. Weitere Stichpunkte: Persönliches Auftreten, äußeres Erscheinungsbild, Hilfsbereitschaft, Serviceleistungen, Fahrverhalten, Beherrschung von Konflikten, Umgang mit Beschwerden. Der Fahrer ist das „Aushängeschild“ seines Unternehmens.

Inhalte:
•    Das wirtschaftliche Umfeld des Güterverkehrs und der Marktordnung
•    Der Fahrer als Imageträger des Unternehmens
•    Fähigkeit, der Kriminalität und der Schleusung illegaler Einwanderer entgegenzuwirken
•    Sensibilisierung für die Bedeutung einer guten körperlichen und geistigen Verfassung
•    Gesundheitsschäden vorzubeugen